Diskussion

In Zeiten der Krise und knappen Staatskassen muss gespart werden.
Wie Ihr in der Presse und Berichten auch auf unserer Homepage entnehmen konntet ist unser LR Christian Ragger dabei die Mindestsicherung / Sozialhilfe auf neue Beine zu stellen.
Nun stellt sich dabei natürlich auch die Frage: Inwieweit müssen Bürger Selbstverantwortung tragen und für was soll der Staat, sprich der Steuerzahler,  aufkommen.
Eure Meinung ist gefragt!

Kommentare
Neuer Kommentar Suche
Anne  - re:   |02-09-10 18:59:08
Anonym schrieb:
Sg. Mag. Ragger, stimmt es, dass es im Sozialbereich weitere Einsparungen
geben wird? Das Landeskinderbetreuungsgeld gibt es ja ab Herbst nicht
mehr. Wie schaut es bei der Soforthilfe aus? MfG Anne


Danke, dass die Anfragen von besorgten Bürgern so "rasch" und
"umfangreich" beantwortet werden! Man wird sich das sicher
für die nächste Wahl merken!
Anonym   |01-09-10 22:07:37
Hr. Ragger, Ihr Interview kürzlich in der Kronen Zeitung war eine Schande!
Anonym   |08-08-10 10:26:48
Sg. Mag. Ragger, stimmt es, dass es im Sozialbereich weitere Einsparungen geben
wird? Das Landeskinderbetreuungsgeld gibt es ja ab Herbst nicht mehr. Wie schaut
es bei der Soforthilfe aus? MfG Anne
Klaus Wortsch   |22-10-09 09:33:12
Na man kann ja nicht Asylanten mit Österreichern gleichsetzen was soziale
Leistungen angeht. Das ist jedenfalls meine Meinung. Das Asylanten häufig gar
nicht arbeiten dürfen ist natürlich auch nicht richtig insbesondere dann wenn
man ihnen gleichzeitig vorwirft nichts zu tun und nur zu kassieren.
Wetterfrosch   |22-10-09 08:40:30
"Asylanten belohnt für's Nichtstun mit 3.074,- im Monat" lese ich
gerade auf ihrem "Flyer" - ist das nicht etwas einseitig?? Wieso sagen
Sie eigentlich nie, dass Asylanten garnicht arbeiten DÜRFEN? Und dass
Österreichische Familien auch viel Geld kriegen mit 5 Kindern??
Jochen M.  - Sozial   |19-10-09 22:56:38
Sie sind die Hoffnung des BZÖ Herr Landesrat. Machen sie weiter so.
Annonymus   |09-01-10 17:51:02
Oder auch die Schande Kärntens- Ansichtssache!
Winfried Sattler  - Landesrat   |19-10-09 18:17:08
Gut gefällt mir das sich ein Landesrat die Mühe macht auch hier auf die Fragen
der Bürger einzugehen!
Elisabeth Kauder  - Jugendstartgeld   |19-10-09 09:51:59
Wird das Jugendstartgeld aus den Geldern des Sozialreferates gezahlt und wo wird
dieses dann wieder eingespart?
Mit großer Freude sehe ich das Herr Landesrat
Ragger auch dieses medium nutzt um mit Menschen persönlich in Kontakt zu
treten. Vielen Dank
Johannes  - Landesrat   |18-10-09 23:16:33
Ein Landesrat für die Menschen. Danke für ihre Arbeit, die Mühe diese den
Menschen näher zu bringen und dafür auch dahin zu gehen wo sich junge Menschen
heutzutage befinden.
Ihr Johannes
Rudi   |16-10-09 10:02:25
Schön wenn auf Kritik eingegangen wird
Verenea Zmug  - Antworten   |16-10-09 07:52:03
Sehr geehrter Herr Ragger! Vielen Dank für Ihre Antwort auf meine Frage und
auch die Entgegnung auf die anderen Beiträge haben ich mit Interesse gelesen.
Als einfacher Bürger fragt man sich oft warum macht die Politik es nicht
einfach nach schema X wäre doch sehr einfach, ohne zu bedenken bzw zu wissen
wie die rechtliche Situation aussieht. Ich bin sehr froh um Ihre Hinweise und
bin jetzt besser informiert. Danke
Rudi  - Komisches Forum!   |15-10-09 10:54:52
Wieso äußern sich denn da nur Fragesteller? Gibt es keine Stellungnahmen von
Herrn Ragger oder seinen Mitarbeitern??? Find ich irgendwie schwach....
christian ragger   |15-10-09 13:48:06
Lieber Rudi!

Ich nehme mir Ihre Kritik zu Herzen. Ich verfolge die Kommentare
regelmäßig, bitte aber um Verständnis, dass ich für adäquate Antworten auch
die nötige Zeit brauche.

Ihr Christian Ragger
Herbert Puch  - Jugendstartgeld   |14-10-09 10:34:32
Es wurde hier noch immer nicht auf die Frage geantwortet warum das
Jugendstartgeld nicht nach Einkommen der Eltern ausbezahlt wird. Ein Kind eines
Großunternehmers kann doch nicht die gleichen Gelder vom Staat kriegen wie das
eines Angestellten. Förderungen sollen doch keine Geschenke sein sondern denen
die wenig oder nichts haben einen guten Start ermöglichen.
christian ragger   |15-10-09 12:48:17
Sehr geehrter Herr Puch!

Wahlversprechen sind einzuhalten! Da seinerzeit von
einer sozialen Staffelung nicht die Rede war, können wir sie jetzt auch nicht
vorsehen.
Wichtig ist, dass dieses Geld sinnvoll verwendet wird. Der
Führerschein ist heute fast genauso wichtig wie ein guter Schulabschluss,
sodass es Sinn macht, dessen Erwerb zu fördern. Ähnliches gilt für die erste
Wohnung oder eine weitere Ausbildung.
Lassen Sie uns einmal schauen, wie diese
Förderung in Anspruch genommen wird. Villeicht werden wir noch eine solche
Lösung finden, wie Sie sie vorschlagen.

Mit Dank für Ihr Interesse und
freundlichen Grüßen
Ihr Christian Ragger
Jolanda Zech   |13-10-09 11:07:22
Herr Landesrat Ragger.
Machen Sie weiter so und ich hoffe Ihre soziale Line und
ihre Art mit Menschen umzugehen hat den Erfolg den es verdient. Sie sind die
Zukunft des BZÖ
Holger Obermüller  - MIndestsicherung   |13-10-09 09:46:18
Sie haben ein paar sehr gute Punkte gebracht in ihrer Ankündigung zum Umbau der
Sozialhilfe. Zuzug in die Sozialsysteme ist so einer. Da muss dringend was getan
werden. Eins versteh ich aber grundsätzlich nicht: Warum wird bei bestimmten
Leistungen wie z.B. Familienbeihilfe nach dem Einkommen geschaut. Es kann doch
nicht sein dass der Unternehmer das gleiche für seine KInder kriegt wie der
Regalauffüller bei Billa???
christian ragger   |15-10-09 12:42:39
Sehr geehrter Herr Oberrauner!

Ihre Frage ist voll berechtigt. Bisher
dominiert der Standpunkt, dass dem Staat jedes Kind gleich viel wert sein muss
und daher für jedes gleich viel zu geben ist.
Man muss das auch imKontext mit
dem Steuersystem sehen. Solange die Sozialabgaben (u.a. PV, KV,) und die Lohn-
bzw. Einkommenssteuer so hoch sind wie derzeit, worunter vor allem die Mittel-
und Gutverdiener besonders leiden, wäre es unfair, ihnen auch die
Kinderbeihilfe zu nehmen.
Berechtigt wäre dies u.U. bei den
Sehr-gut-Verdienern (über 80.000 Euro pro Jahr) weil diese auch relativ auch
weniger Sozialabgaben entrichten müssen.
Ich wäre dafür, die Abgabenlast zu
reduzieren, damit dem Mittelstand mehr netto bleibt und die Kinderbeihilfe nur
mehr den sozial Schwächeren auszubezahlen ist. Aber wann kommt es zu einer
solchen Steuervereinfachung- und reform?

Mit Dank für Ihr Interesse und
freundlichen Grüßen

Ihr ...
Christian Kuens  - MIndestsicherung   |13-10-09 09:25:23
Der Umbau der Mindestsicherung ist dringend Notwendig!!!!! Endlich wagt sich
amal ein Politiker dran die spendierhosenmentalität abzuschaffen. Viel zu viele
Menschen kriegen Gelder vom Staat die es nicht notwendig haben und die die es
wirklich brauchen fallen dann durchs soziale Netz. Ihnen wird zwar kräftiger
Gegenwind blasen aber ich hoffe Sie stehen das durch Herr Ragger. Viel Glück
und Kraft.
christian ragger   |15-10-09 12:52:07
Sehr geehrter Christian!

Ich habe dieses Amt angenommen, um das Sozialsystem
zukunftstauglich zu amchen. Dass nicht alle eine Freude haben werden, wenn wir
gewisse Dinge ändern, ist klar.

Jedenfalls bedanke ich mich für eine
wohlwollend-kritische Begleitung der Öffentlichkeit.
Hans Kronbichler  - FPÖ   |12-10-09 14:57:50
Was lese ich heute in der Zeitung. Uwe Scheuch führt Gespräche mit der FPÖ
über eine Zusammenarbeit / Fusion? Ich glaube Ihr unterschätzt wie viele
Anhänger das als Verrat ansehen würden. Die FPÖ ist eine Krakelerpartei ohne
jede Substanz. Das BZÖ ist in Kärnten Volkspartei. Auch wenn das nicht zum
Thema passt, dass musste ich mal loswerden.
christian ragger   |15-10-09 12:56:51
Sehr geehrter Herr Kronbichler!

Das BZÖ wird in Kärnten immer Volkspartei
sein und auf seine Eigenständigkeit pochen. Das sind wir Dr. Jörg Haider
schuldig. Wir sind in der Pflicht zu beweisen, dass wir Herausforderungen
bewältigen könnnen. Nur zu kritisieren ist viel zu wenig! In der Debatte,
welche sie ansprechen, geht es nur darum, wie das BZÖ Kärnten die Interessen
der Kärntnerinnne und Kärntner in Wien am besten durchsetzen kann.
Nur darum
geht es.

Liebe Grüße
Ihr Christian Ragger
Walter Kelz  - FPÖ   |21-10-09 20:53:54
Also ich meine das es ein sehr guter Ansatz wäre ein Modell nach CDU/CSU
anzudenken. Seien wir uns ehrlich. Auf Bundesebene wird das BZÖ sehr schwer
Fuß fassen können. Wenn die beiden Parteien jedoch bundesweit gemeinsam
auftreten würden sich viele Vorteile daraus ergeben. Wie gesagt: in Kärnten
ist und bleibt das BZÖ DIE Volkspartei -ganz nach dem Willen Jörg Haider's
Rainer L  - Sozial   |12-10-09 00:22:47
Großes Lob an LR Ragger. Hier werden auch andere Meinungen zugelassen und eine
offene Diskussion geführt. Das habe ich auch schon anders erlebt.
Ich habe zwar
noch nie BZÖ gewählt, aber die ersten Monate als Soziallandesrat haben mich
sehr überzeugt. Ich kenne viele Leute in sozialen Berufen und alle loben den
neuen Wind und die menschliche Art die herrscht seit Sie im Amt sind Herr
Ragger. machen Sie weite so, vielleicht überzeugen Sie mich auch noch Sie zu
wählen
christian ragger   |15-10-09 13:05:23
Lieber Rainer!

Mir geht es bei meiner Arbeit als Soziallandesrat um die
Lösung von Problemen. Ich habe da einen pragmatischen Zugang und es
interessiert mich dabei überhaupt nicht, welcher Partei jemand angehört.
Entscheidend ist, ob sie/er gute Ideen hat.
Unser größten Problem liegt
darin, dass dies die erste Landesregierung seit 60 Jahren ist, welche mit einem
mittelfristig schrumpfenden Budget auskommen muss. In der Vergangenheit konnte
man z.B. meist davon ausgehen, dass am Ende des Jahres ein Plus bei den
Steuereinnahmen zu verzeichnen ist, mit dem man noch Projekte verwirklichen
konnte. Jetzt hasben wir kein Plus, sondern ein Minus, leider sogar ein
kräftiges.
ich muss daher viel Energie darauf verwenden, alle Kollegen zu
überzeuigen, dass im Sozialbereich trotzdem keine Kürzungen möglich sind. Es
gibt zum Glück noch immer eine geringe Steigerung des Sozialbudgets, aber die
Wachstumsraten der letzten J...
Walter Kelz  - Sozialleisungen für Ausländer   |10-10-09 20:40:27
Die Sozialleistungen an Ausländer wurden ja schon mehrfach angesprochen. Also
das ist wirklich ein heißes Thema! Es darf doch nicht sein das (Nicht EU)-
Ausländer unser vorbildhaftes Sozialsystem ausnutzen. Und das auch noch ohne
irgendwelche Bedingungen. Es geht dabei überhaupt nicht um
Ausländerfeindlichkeit! Wenn jemand in unserm Land leben will dann hat er sich
auch zu integrieren. Zuallererst heißt das, dass er der Sprache mächtig ist,
das er unsere Kultur akzeptier (Stichwort Kreuze in der Schule!) Wenn er dann
noch arbeitet und seine Beiträge leistet, hat er selbstverständlich auch
gleichwertige Ansprüche.
christian ragger   |15-10-09 13:12:13
Sehr geehrter Herr Kelz!

Das ist eine optimale Zusammenfassung meiner Ziele.
Mir sind Migranten, die sich bei uns integrieren und arbeiten wollen,
willkommen.
Ich habe nur ein Problem damit, wenn immer mehr von ihnen diese
Bereitschaft nicht zeigen, sondern von der Sozialhilfe leben wollen. Das wird
ihnen derzeit zu leicht gemacht.
Wer sich mit den Fakten beschäftigt, wird
bald erkennne, dass hier eine Gefahr droht. Es ist eine Parallelgesellschaft von
Ausländern im Entstehen, die sich mit ihrer Kultur und ihrer Lebenseinstellung
abkapseln. Das birgt viel gesellschaftspolitischen Sprengstoff. In einigen
Teilen von Klagenfurt und mehr noch von Villach besteht dieses Risiko.

Mit
Dank für Ihr Interesse
Ihr Christian Ragger
Sabine Friedl  - Ausländer   |10-10-09 09:33:03
Zuerst Gratulation an diese Diskussion. Hier wird nicht die ganze Zeit wie sonst
üblich gegen Ausländer polemisiert und diese beschimpft sondern versucht reale
Probleme anzusprechen und zu argumentieren. Meine Frage: Ist es rechtlich
überhaupt möglich Leistungen vom Staat an Bedingungen wie
Integrationsbereitschaft zu knüpfen? Und wenn ja warum wurde das nicht schon
längst getan??
christian ragger   |15-10-09 13:21:39
Sehr geehrte Frau Friedl!

Es gibt EU-Richtlinien, welche Österreich
vorgeben, dass wir Asylberechtigten dieselben sozialen Ansprüche einräumen
müssen wie Einheimischen.
Man muss da sehr präzise vorgehen, um hier
Spielräume zu finden. Die bisherige Sozialpolitik war hier eher großzügig.
Das Motto lautete offenbar, möglichst vielen den Zugang einzuräumen.
Ich
orientiere mich aber an Beispielen in Schweden, Finnland oder auch den
Niederlanden, wo man an die Gewährung der Sozialhilfe gewisse Bedingungen
knüpft. dazu gehört eben die Beritschaft zur Integration. Wenn ich
tatsächlich eine Arbeit haben möchte, muss ich die Sprache beherrschen. Das
heißt, wenn ich geld vom Sozialstatt bekomme, habe ich die Gegenleistung zu
erbingen, mich zu bemühen, die deutsche Sprache zu erlernen. Auf diese
notwendigen Gegenleistungen wurde bisher in den Sozialämtern nicht bzw. zuwenig
geachtet. Das Mindestsicherungsgesetz i...
Kommentar schreiben
Name:
Email:
 
Website:
Titel:
UBBCode:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img] 
 
 
:D:):(:0:shock::confused:8):lol::x:P:oops::cry:
:evil::twisted::roll::wink::!::?::idea::arrow:
 
Please input the anti-spam code that you can read in the image.